Ich habe es noch auf meiner ToDo-Liste:
Twitter Mentions as Comments ist ein WordPress-Plugin, mit dem man Erwähnungen der eigenen Website auf Twitter als Kommentar, Track- oder Pingback im eigenen Blog darstellen kann.
Hat es für den Leser des Artikels irgendeinen Mehrwert, wenn er sieht das XYZ den Artikel getwittert hat? Eher nein.
Streichelt es mein Ego und sehen mehr Kommentare (wenn man das so als Kommentare bezeichnen kann) automatisch toll aus? Eher ja.
Baue ich das Plugin ein? Eher jein.
Daher meine Frage in die Runde. Meinungen? Wer hat sowas schon?
Update: Zum Thema “wer hat” – er hat (sehe ich so gerade im Feedreader). Nächster?
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Alex
sagte am 8. Juni 2012, 09:56 UhrSehe ich 100%ig genau so wie du.
Eher nein.
Eher ja.
Eher jein.
Und da es kein klares ja am Ende ist, würde ich Richtung nein tendieren.
Das ist nur Aufhübschen der Kommentarzahl und da es sich nicht um wirkliche Kommentare handelt, würde ich mir meine jahrelange Statistik nicht verhunzen.
Meine Meinung! :)
Marc
sagte am 8. Juni 2012, 11:00 Uhr@Alex – Allerdings heißt es doch, dass man Statistiken selber fälschen soll :D
Alex
sagte am 8. Juni 2012, 11:19 UhrNa dann nichts wie los! :D
Gilly
sagte am 8. Juni 2012, 10:57 Uhr1. Der Link im Update jeht nich
2. Ich habe bei mir Twitter-Mentions eines Artikels bei den Trackback mit drin, mit Topsy-Plugin gelöst (da kann man auswählen ob Anzeige als Kommentar oder als Trackback).
Marc
sagte am 8. Juni 2012, 11:00 UhrMoin Gilly,
Link jeht jetzt (thx)
Und wenn, dann werde ich die Zwitschereien auch als Trackback ausgeben, nitt als richtige Kommentare… mal sehen.
Horst Schulte
sagte am 8. Juni 2012, 11:19 UhrIch würde auch eher NEIN sagen. Ausprobiert habe das vor längerer Zeit auch schon. Wenn man Zähler für die sozialen Netzwerke nutzt, wäre das Aufführen im Kommentarbereich eigentlich irreführend. Außerdem ist es mir schon häufiger passiert, dass ich Kommentare lesen wollte (sie werden ja eben als Kommentare gezählt) und dann “nur” auf Tweeteinträge stieß. Das finde ich blöd.
Zeitzeugin
sagte am 8. Juni 2012, 11:29 UhrSchließe mich Horst an.
Klingt im ersten Moment alles ganz nett, aber der potentielle Nervfaktor ist mir dann doch zu hoch ;)
Sumi
sagte am 8. Juni 2012, 12:28 UhrIch hab das bisher nur mit Kommentaren die auf meiner FB Fan Page eingehen so eingestellt. Finde es aber schon immer traurig, wenn leute über Twitter kommentieren statt auf dem Blog. :/
Horst Schulte
sagte am 8. Juni 2012, 14:14 Uhr@Sumi: Das stimmt. Aber häufig sind es ja keine Kommentare. Der Tweet enthält vielfach ja nur den Link und der übergebene Text wird gepostet. Man könnte ja wenigstens was “Eigenes” dazu dichten. Immerhin: Ein Tweet ist zwar “weniger” als ein Kommentar aber immer noch mehr als nix.
xida
sagte am 8. Juni 2012, 13:53 UhrIch hatte es in mein s9y-System eingebunden. Nun ist es wieder rausgeworfen worden, weil:
Es hat in meinem Fall zu viel Performance gefressen.
Wenn die Leute schon nicht im Blog kommentieren, dann zieht Twitter die Kuh auf nicht mehr Fett.
xida
sagte am 8. Juni 2012, 13:56 Uhr…. “dann macht Twitter die auch nicht mehr fett.”, wollte ich schreiben.
Tanja
sagte am 9. Juni 2012, 07:57 UhrHalte ich auch eher für weniger sinnvoll. Sicher sind die Kommentare in den letzten Monaten/Jahren immer weniger geworden, aber ich denke, damit müssen wir einfach leben.
Luigi
sagte am 9. Juni 2012, 08:46 UhrDas sind ja weder Kommentare noch Trackbacks. Also müssten die dann gesondert dargestellt werden. Dann müsste man das aber auch machen wenn jemand deinen Artikel bei FB oder G+ teilt. Und was ist mit denen die deinen Artikel sonst wo teilen oder bookmarken, z.B. bei Delicious? Willste die alle darstellen? Ne, das is nix.
Ich glaube wir sind allmählich an einem Punkt angelangt wo wir uns durch die totale soziale Vernetzung nur selbst im Weg stehen. Nirgendwo gibt es mehr einen Anfang oder ein Ende, alles dreht sich um sich selbst. Keine Ahnung wo wir irgendwann mal landen. Vielleicht in der Klappse.
Mein Blog ist meine Insel. Erreichbar über ein zwei Brücken die ich gebaut habe. Werden es zu viele Brücken verschwindet meine Insel unter ihnen und kann nicht mehr gesehen werden. Dann kommt vielleicht einer über eine Brücke, nimmt meine Insel gar nicht wahr und geht über die nächste Brücke weiter. Das ist doof!
*Eh, voll die Lyrik hier – boah!”