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Heute habe ich in der Printausgabe des Spiegels einen interessanten Artikel zum Themenbereich Rasterfandung,  Vorratsdatenspeicherung usw. gelesen – und diesen gerade auch in der Online-Ausgabe gefunden: Die Rebublik im Raster

Bei dem Artikel geht es um die Fahndung nach dem Arschl*ch, dass den Holzklotz von einer Autobahnbrücke warf und eine Mutter damit getötet hat. Auf der einen Seite – ja, den musste man fangen.

Auf der anderen Seite…

Als eine der ersten polizeilichen Maßnahmen wurden die Daten sämtlicher Mobiltelefon-Inhaber angefordert und ausgewertet, die am fraglichen Tag/ Zeitpunkt im Umfeld der Autobahnbrücke ein Telefonat geführt haben oder eine SMS versandt haben. Mit einem Schlag 10.000 potentielle Verdächtige.

Eine Gruppe Jugendlicher, die am Folgetag Kontakt mit der Polizei aufnehmen, wird direkt auch zu Mordverdächtigen erklärt:

Nun hören die Kriminalisten nicht nur die Telefone der Jugendlichen ab, sie überwachen auch deren Eltern und den Internet-Verkehr der Familien; sogar der Anschluss eines Ingenieurbüros steht auf der Abhörliste, weil dort einer der Väter arbeitet.

Es geschieht ein Verbrechen – und jeder, der sich im ungefähren Zeitraum im Umkreis davon befindet, ist schonmal ein Verdächtiger. Der Anfangsverdacht lautet, dass ein Täter ja telefoniert haben könnte. Ein Hoch auf Vorratsdatenspeicherung und Rasterfahndung.

Weiterführender Artikel auch bei heise

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