Das Kabinett hat den einheitlichen Krankenkassenbeitrag beschlossen – ab dem 01.01. werden alle gesetzlich Versicherten mit dem 15,5%igen Satz beglückt.
Also heisst es – wie immer – mehr zahlen. Zumindest für 90% der Versicherten, denn neun von zehn Krankenkassen hatten bisher einen deutlich niedrigeren Beitrag (FTD). Ein etwas besser verdienender Arbeitnehmer, der sich eine günstige KK gesucht hatte, kommt so locker auf 600 bis 700 EUR mehr im Jahr.
Laut Merkel soll die Erhöhung möglichst vollständig durch Senkungen an anderer stelle aufgefangen werden. Haha, guter Witz…
Mysteriös finde ich auch noch die Aussage von Frau Merkel, dass der einheitliche Satz den Wettbewerb unter den Kasse mehr fördern soll. Uhm, ich dachte einen super Wettbewerb erzielt man durch individuelle Beiträge?
Auch noch sehr seltsam: Zukünftig bekommt die einzelnen Krankenkasse ihren Anteil aus dem großen Topf im Verhältnis zu ihren kranken Mitgliedern, bzw. es gibt mehr Geld, wenn die Versicherten chronisch oder schwer erkrankt sind. Heißt früher suchte die Kassen junge und fitte Leute, ab dem neuen Jahr brauchen sie aber die ganz kranken?
Die Zeiten werden immer seltsamer lustiger…
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Jens
sagte am 19. Mai 2009, 23:59 Uhr15 % der Kassenbeiträge kommen z.Z. beim medizinischen Personal u. Arzt an !
Hallo,
ich gehe kaum zum Arzt+Zahnarzt und überlege mir gerade
ganz aus der Krankenkasse auszusteigen!
(wenn ich mal einen Arzt benötigen sollte,
so bekommt er dies privat bezahlt / ohne die Vorstandsvorsitzenden,.. und Marmorpaläste unser 280 gesetzl. Krankenkassen mit zu finanzieren)
PS: auch gerade beim Zahnarzt muß ich sowieso fast alles selber bezahlen