Interessiert lese ich gerade die Mittleilung, dass der Iran Korrespondent des ZDF seinen Job wechselt. Als Grund gibt er unter anderem an…
von deutschen Medien dagegen fühle er sich zunehmend eingeschränkt, gerade auch bei der Berichterstattung aus Afghanistan [...] Die Einschätzung der Korrespondenten vor Ort spiele eine immer geringere Rolle, stattdessen arbeiteten die Redaktionen zunehmend in Absprache mit Politikern und Bundeswehr. In Berichten über den Irak sprächen die Medien immer häufiger von einer „erfolgreichen Mission“. Dies sei angesichts von drei Millionen Flüchtlingen und 150 000 Ermordeten ein „unglaublicher Zynismus“. In Bagdad habe nahezu jede Familie Verwandte verloren. „Wenn man da von Erfolg spricht, weiß ich nicht, was dann ein Mißerfolg wäre.“
Das passt doch dann glatt auch zu dem Präsidentschaftskandidaten da im Westen… McCain, der neulich zum Irak sagte Its a peaceful and stable country now.
Seufz. Das bleibt ja eigentlich nur, Obama viel Glück zu wünschen.

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