Ohne Kapital wird es Zeit für das Kapital!
In Zeiten der globalen Finanzkrise wird vergessenes wieder interessant und untergegangen geglaubtes auf einmal wieder vom Staub befreit: Karl Marx kommt zurück – auf jeden Fall in Form seines wohl berühmtesten Werkes:
Das Kapital
Das weiß die Zeit zu berichten. Buchhändler melden ein steigenden Verkauf des Buches (Bis 2004 verkaufte der Verlag knapp 100 Marx-Bände jährlich. In diesem Jahr waren es bereits 2500.)
Uff, Karl Marx also… lange nichts gehört von dem alte Mann – aber beim überfliegen seines Wiki-Eintrages kam dann doch die Erinnerung und ein Grinsen zurück (bei Erwähnung der Entfremdung von der Arbeit & Co).
Karl Marx also. Vortrefflich formuliert es der Verleger:
Verkauft sich Marx gut, geht es der Gesellschaft schlecht.
Interessant ist auch, wo das Buch momentan den grössten Absatz findet:
Besonders gefragt sei Das Kapital derzeit in Hessen, wo die SPD-Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti mit Hilfe der Partei Die Linke Ministerpräsidentin werden will.
Hessen mit seiner Finanzmetropole versucht auf den rechten Weg zu kommen, indem es links marschiert.
Allerdings ist in Hessen wohl der Kurs noch nicht so richtig sicher, wie ich heute ebenfalls gelesen habe: Gibt es wieder Abtrünnige in den eigenen Reihen? Karl Marx und ein neuer Dolchstoß 2008?
Da soll noch mal einer sagen, dass das Leben nicht komisch ist ;-)
Schauen wir also mal, was die Zeit (die echte, nicht die Zeitung) in Zukunft noch bringen wird und ob durch die Finanzkrise nach dem Sowjetkommunismus auch der US-Kapitalismus stürzt
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