Beim Obersten Gerichtshof der USA ist eine recht interessante Klage ansässig, bzw. die erste Verhandlungsrunde hat heute gestartet:
Muss das Wort Fuck aus den Medien verbannt, zensiert werden?
Die oberste Zensurbehörde Kontrollbehörde (die Federal Communications Commission) klagt gegen den Sender Fox – dieser hatte bei einer Music-Award Ausstrahlung 2002 und 2003 (!) zugelassen, dass die Künstler auf der Bühne die Worte fuck, fucking und shit in die weite (TV-) Welt hinaus rufen konnten.
Allerdings ist Künstler nicht gleich Künstler:
So durfte etwa der Sänger Bono bei der Verleihung der Golden Globes 2003 “This is really, really fucking brilliant” sagen: Die FCC maßregelte den ausstrahlenden Sender nicht, weil Bono “fucking” nicht verwendet habe, um “sexuelle oder Ausscheidungs-Organe oder -Aktivititäten” zu beschreiben, sondern bloß als Mittel der Emphase.
Mal sehen, wie der Supreme Court zum Verfall des amerikanischen Sprachguts urteilen wird :-)
Gehört auf 1Live, Online-Quelle: SZ
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