Nachdem Facebook letzte Woche seine Tore mit Facebook Connect geöffnet hat, war TechCrunch die erste (Blog-) Seite, die eine Verbindung Blog (-Kommentare) -> Facebook-Account geschaffen hat.
Zeitgleich, welch ein Zufall, hat Google einen ähnlichen Service – Google Friend Connect – auf die Öffentlichkeit losgelassen.
Nun stellt sich – wie immer – die Frage: was n/tun?
Die ersten Blogs haben das Angebot beider Webriesen unter die Lupe genommen und verglichen. Ein WordPress-Plugin, dass eine Integration von Facebook Conncect ermöglicht, ist ebenfalls schon auf dem Markt.
Was kann ich planen, was soll ich planen – und denken?
Zwei Errungenschaften des Web 2.0 stoßen aufeinander – mehr denn je. Ein Social Network. Blogs.
Was es bringen soll? Ein Mehrwert. Für alle. Zumindest in der Theorie.
Wenn man es aus Sicht des Blogtreibenden betrachtet, soll die Kommunikation gefördert werden. Der Leser soll es einfacher haben einen Kommentar zu hinterlassen, seine Meinung einzubringen. Vielleicht kann der Kontakt zwischen Blogbetreiber und Leser sogar intensiviert werden.
Aber nochmal. Das ist die Theorie.
Will der Leser überhaupt eine stärkere Verknüpfung? Soll jeder, der seinen Kommentar liest, sofort das entsprechende Facebook-Profil aufrufen können? Ich bin da skeptisch.
Viele schätzen sicherlich eine (Pseudo-) Anonymität im Internet. Oder wollen glauben, sie sind es. Und Blogger selbst bevorzugen sicherlich einen direkten Link auf den eigenen Blog – anstatt auf das Facebook-Profil ;-)
Wie auch immer, die Sache als solche ist interessant – und sicherlich auch in der ein oder anderen Weise die Zukunft. Es wäre töricht sich nicht damit etwas genauer zu beschäftigen.
Also werde ich Social-Network-Muffel mal in nächster Zeit das zweite SN, Facebook, unter die Lupe nehmen. Andere Blogs beobachten.
Und vor allem versuchen herauszufinden, wie viele der Besucher hier auf dem Blog überhaupt einen Facebook-Account haben – und dann ggf. bereit wären (bzw. es begrüßen würden), diesen beim kommentieren zu nutzen.
Eine Umfrage muss also auch in Kürze her :-)
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xida
sagte am 7. Dezember 2008, 17:21 UhrVielleicht lohnt es sich auch noch zu differenzieren zwischen “Facebook-Acc haben” und “Facebook-Acc nutzen”.
Weiterhin könnte, rein theoretisch, so etwas auch ein Risiko beinhalten. Beispiel: Gemäß meiner Wahrnehmung bekommt StudiVZ, was ja nicht soooo verschieden von Facebook ist, ein immer schlechteres Image. Sprich: Die eigentliche Zielgruppe, Studenten, mögen’s nicht, halten’s bestenfalls für irrelevant. Wenn man dann so eine Funktion auf seinem Blog hätte, stünde man dann auch damit in Verbindung.
Damit will ich keine Meinung darlegen, sondern dazu beitragen, die Thematik um mögliche Aspekte zu ergänzen.
Marc
sagte am 8. Dezember 2008, 23:44 UhrHm ja… da ist was dran.
Ich denke eigentlich auch eher, dass eine zu grosse Vernetzung von der Masse der User nicht gwollt, gewünscht ist.
Zumindest auf dieser Ecke des Globus…