Uff.
Das muss man sich ein paarmal auf der Zunge zergehen lassen.
Gestern habe ich es für einen Scherz gehalten und nicht weiter beachtet – heute lese ich aber diesen Artikel auf tagesschau.de:
Nukleare Feuerkraft für Windows – Endlich Fenster im U-Boot
Das “Submarine Command System Next Generation” (U-Boot Befehlssystem der nächsten Generation) soll alle taktisch und strategisch relevanten Informationen verarbeiten – und basiert komplett auf dem Windows-Betriebssystem von Microsoft.
Die ganze Umrüstung lief wohl so ab, wie man es von zuhause gewohnt ist – Netzwerkkabel gezogen, Konsolen installiert, Treiber draufgespielt, fertig ist das Windows-gesteuerte Atom-U-Boot.
Da kann man ja wirklich nur hoffen, dass dieses U-Boot nie wieder an Land kommt und niemals nie im Leben jemand ein Netzwerkkabel vom Lande her an das Boot anschließt.
Wie machen die das wohl mit den Updates?
Jedes Windows kommt ja so einmal in der Woche mit irgendwelchem sicherheitskritischem Kram an – Neustart inklusive.
Beim U-Boot auch? Interessante Idee…
“Achtung, wir rebooten kurz. Vermutlich können wir uns wieder anmelden, bevor das Boot auf dem Grund aufschlägt”
Wir haben noch Dezember, oder? Erster April ist noch was hin, richtig?
Ich frage mich, ob es nun wohl den Ordner
C:\Dokumente und Einstellungen\Captain\Anwendungsdaten\Abschusscodes\ gibt?
![[GREGEL DOT COM]](http://static.gregel.com/themes/mg/images/header1.jpg)
Briten starten Abrüstung | Ennos Testwelt
[...] Atom-U-Boot läuft unter Windows | [Gregel Dot Com] [...]