[GREGEL DOT COM]
GREGEL DOT COM

Knut – ein Besuch bei Ikea

Abgelegt unter M(f)G | 6 Kommentare (Trackback)

Bei IKEA gibt’s gerade den Knut Schlussverkauf. Warum, wieso, weshalb Knut lasse ich mal so im Raum stehen, keine Ahnung…

Auf jeden Fall ist das eine Reise wert – gestern Mittag also auf zu IKEA. Direkt morgens früh kann das ja jeder, außerdem muss man auch mal ausschlafen…
Und, man höre und staune, ca. 1.374.561 andere Menschen hatten die gleiche Idee, so dass sich das ganze zu einem Abenteuer entwickeln konnte.

Ein Abenteuer, dass man in mehrere Phasen teilen kann:

  1. Verlassen der Autobahn / Anfahrt zum IKEA-Parkplatz
  2. Erreichen des Parkplatzes / Parkplatzsuche
  3. Nahkampf durch Verkaufshalle
  4. Ausharren im Wartezimmer Kassenzone
  5. Flucht vom Parkplatz

Das erste Aha-Erlebnis hat man bei Pkt. 1, dem verlassen der Autobahn: Alles steht! Oh, wie kann es nur möglich sein, dass andere auch die Idee haben, dieses Etablissement zu besuchen? Gibt’s ja gar nicht…
Kurz das Stop-and-Go berechnen… alles klar, es ist möglich noch am gleichen Tag den Parkplatz zu erreichen.

Da man ja nichts besseres zu tun hat, kann man diese Verkehrskadetten in den roten Overalls beobachten. Meine Theorie: Alcopops sind immer noch im Trend.
Anders kann ich es nicht erklären, dass man anstatt einer Zufahrt zum Parkplatz direkt eine komplette Spur absperrt und die Autos zu lustige Spurwechseln animiert.

Ok, nach 47.234 mal Kupplung-Gas-Bremse erreicht man langsam den eigentlichen Parkplatz. Der nächste Scan… alles klar, Verkehr wird zu dem Parkhaus dahinten geleitet. Der Flieger, der gerade nach Bangkok startet, wird ungefähr zum gleichen Zeitpunkt landen, wie ich am Parkhaus ankommen. Weit gefehlt – das Glück ist mit den Dummen es geschehen noch Zeichen und Wunder – Leute verlassen auch wieder Ikea und geben Parkplätze frei. In meinem Fall den ersten Parkplatz in der ersten Reihe – in Relation zum Eingang betrachtet. Genial! Give me 5!

Also auf ins Gewühl! Hat doch jeder schon mitgemacht, oder? Karstadt ein Tag vor Weihnachten ist nichts dagegen…
Aber solange man gezielt zwischen den Wegen marschiert (vorrausschauendes Fahren Gehen) ist ein halbwegs rasches Fortkommen möglich.
Der Rest ist einfach… gesuchtes suchen, finden, Regal-Nr. merken – runter. Im Lager passenden Kartons suchen, finden, aufladen… passt. Auf zur Kasse! Vorher Pipi machen nicht vergessen, das kann dauern!
Besonders, wenn man an einer Kasse mit einem Praktikanten/Azubi/Whatever steht.

Merke: Stell Dich nie an Kassen an, bei dem der Kassierer jung aussieht – es sei denn, du hast bis Mitternacht wirklich nichts mehr vor!

Alles hat ein Ende, irgendwann erreicht man wieder den Parkplatz, das Auto… alles einladen, kein Ding. Und nun? Auf allen Zu- und Abfahrtswegen stehen Autos… allerdings bewegen die sich mit ca. einem halben Meter pro Viertelstunde vorwärts. Könnte wieder an diesen lustigen Verkehrskadetten liegen, die jede Einbahnstraße in eine Geisterfahrerstraße umwandeln, jedes Links-abbiegen-Schild ins Gegenteil umkehren. Na ja, was soll’s… wer’s eilig hat, bekommt noch einen Herzinfarkt. Also warten, ein bissel durch die Büsche und die Grünstreifen (Scherz) und irgendwann erreicht man auch wieder öffentliche Straßen.

Alles in allem – echt spannend! So bekommt man einen Tag rum! Und ich weiß nun auch, warum IKEA bis Mitternacht auf hat…

Passend zum Thema:

Tags: ···

6 Kommentare bisher ↓

Los geht's, jetzt Dein Kommentar...

(Warum Pflicht?)

Hinweis: SEO-Kommentare landen im Spamordner. Bitte beachte die Datenschutzerklärung vor dem Absenden deines Kommentars - denn durch das Senden akzeptierst du sie. Keine Sorge, dort steht nur das, was der Gesetzgeber im 21. Jahrhundert verlangt. Ich bin einer der Guten.

Top