Bei IKEA gibt’s gerade den Knut Schlussverkauf. Warum, wieso, weshalb Knut lasse ich mal so im Raum stehen, keine Ahnung…
Auf jeden Fall ist das eine Reise wert – gestern Mittag also auf zu IKEA. Direkt morgens früh kann das ja jeder, außerdem muss man auch mal ausschlafen…
Und, man höre und staune, ca. 1.374.561 andere Menschen hatten die gleiche Idee, so dass sich das ganze zu einem Abenteuer entwickeln konnte.
Ein Abenteuer, dass man in mehrere Phasen teilen kann:
- Verlassen der Autobahn / Anfahrt zum IKEA-Parkplatz
- Erreichen des Parkplatzes / Parkplatzsuche
- Nahkampf durch Verkaufshalle
- Ausharren im Wartezimmer Kassenzone
- Flucht vom Parkplatz
Das erste Aha-Erlebnis hat man bei Pkt. 1, dem verlassen der Autobahn: Alles steht! Oh, wie kann es nur möglich sein, dass andere auch die Idee haben, dieses Etablissement zu besuchen? Gibt’s ja gar nicht…
Kurz das Stop-and-Go berechnen… alles klar, es ist möglich noch am gleichen Tag den Parkplatz zu erreichen.
Da man ja nichts besseres zu tun hat, kann man diese Verkehrskadetten in den roten Overalls beobachten. Meine Theorie: Alcopops sind immer noch im Trend.
Anders kann ich es nicht erklären, dass man anstatt einer Zufahrt zum Parkplatz direkt eine komplette Spur absperrt und die Autos zu lustige Spurwechseln animiert.
Also auf ins Gewühl! Hat doch jeder schon mitgemacht, oder? Karstadt ein Tag vor Weihnachten ist nichts dagegen…
Aber solange man gezielt zwischen den Wegen marschiert (vorrausschauendes Fahren Gehen) ist ein halbwegs rasches Fortkommen möglich.
Der Rest ist einfach… gesuchtes suchen, finden, Regal-Nr. merken – runter. Im Lager passenden Kartons suchen, finden, aufladen… passt. Auf zur Kasse! Vorher Pipi machen nicht vergessen, das kann dauern!
Besonders, wenn man an einer Kasse mit einem Praktikanten/Azubi/Whatever steht.
Merke: Stell Dich nie an Kassen an, bei dem der Kassierer jung aussieht – es sei denn, du hast bis Mitternacht wirklich nichts mehr vor!
Alles hat ein Ende, irgendwann erreicht man wieder den Parkplatz, das Auto… alles einladen, kein Ding. Und nun? Auf allen Zu- und Abfahrtswegen stehen Autos… allerdings bewegen die sich mit ca. einem halben Meter pro Viertelstunde vorwärts. Könnte wieder an diesen lustigen Verkehrskadetten liegen, die jede Einbahnstraße in eine Geisterfahrerstraße umwandeln, jedes Links-abbiegen-Schild ins Gegenteil umkehren. Na ja, was soll’s… wer’s eilig hat, bekommt noch einen Herzinfarkt. Also warten, ein bissel durch die Büsche und die Grünstreifen (Scherz) und irgendwann erreicht man auch wieder öffentliche Straßen.
Alles in allem – echt spannend! So bekommt man einen Tag rum! Und ich weiß nun auch, warum IKEA bis Mitternacht auf hat…
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Das gleiche Erlebnis hatten wir bei IKEA vor einigen Tagen auch :-)) Aber da wir zum Glück nicht so viel kaufen mussten, ging es dann doch ziemlich schnell…
Ein genaues Ziel hatten wir auch – nur dort erstmal ankommen… ;-)
Lach, Marc ich grinse gerade wie ein Honigkuchenpferd. Mann, wie kann man nur über die Feiertage zu Ikea. Und Alper hatte wohl auch den gleichen Einfall.
Dann wären wir also mit mir gleich 3 Leuchten, die Knut gestürmt sind.
lg
Irgendwie bieten sich solche Brückentage aber auch immer dafür an… Und ich wetter wir haben nichts gelernt und werden es wieder tun :-)
Hach wie schön, dass dieser Spam von dem sogenannten IKEA-Süchtigen auch bei dir auftaucht. Habe ihn bei mir sofort als Spam markiert und gelöscht. Solltest du auch machen ;-)
In der Tat… das ist ein bißchen zuviel der Werbung ;-)