Ich bin über heise und netzpolitik.org heute auf das wissenschatfliche Gutachten ”Sperrverfügung gegen Internet-Provider” aufmerksam geworden und habe es mir gerade einmal ausgedruckt.
Sehr interessant, geradezu erheiternd ist der vordere Teil, Begriffsbestimmung(en). So heißt es zum World Wide Web:
Das World Wide Web (WWW) ist ein verteiltes Softwaresystem, das auf dem Internet läuft. Mithilfe dieser Informationsdarstellung können Texte und grafische Elemente kombiniert, unmittelbar dargestellt und einzelne HTML-Dokumente durch Hyperlinks miteinander verknüpft werden. Der Benutzer kann so mehrere unabhängig voneinander arbeitende Computer als kohärentes System wahrnehmen. Hierdurch verschmelzen mehrere Einzeldokumente zu einem weltweiten Informationspool…
Ahaaaa… Ich gebe es zu, nach kohärent habe ich sicherheitshalber gegoogelt – lag aber richtig!
Noch ein Wort zum eigentlichen Gutachten, sprich Spaß beiseite.
Dieses ist soweit eigentlich recht verständlich geschrieben, so dass selbst die Politiker feststellen sollten, dass die Idee der Zensur ein Satz mit X ist.
Besonders gut hat mir das Ende des Gutachtens gefallen – China als ein Fallbeispiel für Sperrmaßnahmen. Da gehen doch hoffentlich dem ein oder anderen doch noch die Augen auf, auf welchem Kurs man sich gerade befindet…
Einfach einmal selber lesen!
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Chris
sagte am 11. Februar 2009, 14:38 Uhr„China als ein Fallbeispiel für Sperrmaßnahmen“ Also es mag schon sein, dass es Seiten gibt, die man sperren muss, aber ich finde nicht, dass dies überhand nehmen sollte. Und das tut es zumindest in China schon. Und wenn es bei uns auch so weit kommen sollte, dann wird es sehr viele Personen und auch Firmen geben, die dagegen angehen werden. Wir sind doch keine Gefangenen. Wir sind freie Menschen in einem freien Land. (eigentlich). Manchmal muss ich mich schon fragen…
Marc
sagte am 13. Februar 2009, 21:24 Uhr…fragen, wo das alles enden soll, wird? Ja, das mache ich auch.
Egon
sagte am 24. Februar 2009, 22:51 UhrWas ist das WWW. Fast schon eine Philosophische Frage. Was zitieren wir eigentlich noch Goethe, wo wir heute genau so Geschichte schreiben!