Ein Ford Gran Torino, Baujahr 1972, war der Namensgeber des neusten Films von Clint Eastwood – vor unter hinter der Kamera. Und vermutlich auch der letzte Film, wo er vor der Kamera seine Qualitäten als Schauspieler beweist.
Heute bin ich zufällig durch einen Spiegel-Artikel auf den Film aufmerksam geworden – und was ich bisher gelesen und gesehen habe, hört sich gut an!
Nach dem Tod seiner Frau will er nicht ins Altersheim abgeschoben werden, Kinder und Enkel vergrämt er. Die neuen, asiatischen Nachbarn werden von ihm mit Feindseligkeit empfangen…
Seine rassistischen Vorurteile finden zunächst Bestätigung, als der Teenager von nebenan versucht, Walts ganzen Stolz, seinen 1972er Ford Gran Torino zu entwenden. Der Rentner kann den Diebstahl aber verhindern und als die Familie des Jungen darauf besteht, dass Thao (Bee Vang) seine Schuld abarbeitet, lernt nicht nur dieser etwas daraus. Doch dann kommt es zur Eskalation der Gewalt und der Gedanke an Rache erfüllt die ungleichen Freunde…
…kann man auf filmstarts.de weiterlesen.
Hier der Trailer, der mich definitiv angesprochen hat:
Ich glaube an der positiven Kritik des Spiegels wird etwas dran sein:
Von Harry Callahan aus der “Dirty Harry”-Saga über Bill Munny aus “The Unforgiven” bis hin zu den vielen Namenlosen der frühen Italo-Western zieht er alle Register. Und nicht zu vergessen ist natürlich sein Boxtrainer Frankie Dunn im oscargekrönten “Million Dollar Baby”, der mit “Tough ain’t enough” einen Wahlspruch ausgegeben hat, den auch Kowalski an der Tür seines sorgsam gehüteten Waffenschranks hängen haben könnte.
Kinostart bei uns: 05. März – ich werde dabei sein!
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skeetshe
sagte am 9. März 2009, 12:15 UhrEiner der besten Filme der letzten Jahre. Gefuehlsexplosionen garantiert – von Traenen in den Augen vor Lachen bis hin zu Trauer ist alles dabei, ein fast schon geniales aufopferungsvolles Ende bringt diesen Film zu einem Abschluss der richtig tief unter die Haut geht. Dieser Film zeigt auf das Menschen mit Vorurteilen doch lernen koennen diese in etwas wundervolles zu verwandeln. Selbst schreckliche Fehler die man vor langer Zeit gemacht hat kann man wiedergutmachen. Dieser Film ist sein persoenliches Meisterstueck und ist sehr nachdenklich gehalten. Man sollte ihn anschauen, Walt Kowalski erzaehlt das Leben rueckwirkend betrachtet. mfg skeetshe