[GREGEL DOT COM]

Die c’t ist ja weit davon entfernt, Artikel aus irgendeiner politischen Sichtweise zu veröffentlichen. Umso interessanter ist es, ihren Artikel über die kommende DNS-Sperre zu lesen.
Politiker werden sich vermutlich an den (Gegen-) Argumenten nicht weiter stören, aber man sollte es auf jeden Fall einmal gelesen haben:
Verschleierungstaktik: Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere

Das Ende des Artikels regt dann doch zum nachdenken an, oder?

Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch radikale politische Aussagen ausgeblendet werden sollen. Dann fehlt nur noch ein Gesetz, das jedes Umgehen der technischen Sperre unter Strafe stellt, und die Machthabenden hätten ein perfektes Zensurwerkzeug.

Meine Überschrift entstammt übrigens einen Artikel aus dem Handelsblatt, der sich auch mit dem Thema beschäftigt. Müssen Provider mit Schadenersatz rechnen, wenn sie fälscherlicherweise eine Website sperren?

Die Haftung für solche Fälle übernehme das BKA.

Na dann…

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2 Kommentare zum Artikel

  • Sven

    Aus Angst vor Straftaten – egal ob nun Sprengsätze oder Bilder – setzt der Staat sein ganzes Gewicht ein um das Netz oberflächlich mit Filtern und Zensur zu säubern.

    Erschreckend dabei ist jedoch die Erfolglosigkeit der Anstrengungen Mailspam, Internetbetrug und alle anderen auf dem Netz basierenden Straftaten auch nur ansatzweise zu unterbinden.

    Meiner Meinung nach hat der Staat noch gar nicht die Tragweite begriffen und begeht mit der Zensur genau den falschen Weg – jegliche Zensur macht lediglich oberflächlich sauber, ändern tut sich jedoch nichts.

    • Marc

      Hi Sven :-)
      Ja, erschreckend ist es in der Tat.
      Stellt sich die Frage, ob die Entscheidungsträger so blöd sind – oder uns für blöd verkaufen wollen. Und was davon ist schlimmer?

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