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Bildmanipulation mal anders – der Fulgurator

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fulgurator

Fulgurator

Normalerweise werden Bilder manipuliert & retuschiert nachdem sie geschossen wurden – zuhause, am PC. Es geht aber auch anders – und eher unfreiwillig.

Julius von Bismarck manipuliert mit seinem Image Fulgurator die Bilder, während sie entstehen. Er selbst bezeichnet seine Erfindung als mediale Waffe.

Die Funktionsweise ist recht simpel: Ein Sensor registriert, wenn ein Blitzlicht ausgelöst wird und projiziert dann für den Bruchteil einer Sekunde ein beliebiges Bild auf das Fotomotiv. Der Fulgurator besteht aus einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera und einem Blitzgerät. Das zu projizierende Motiv befindet sich auf einem entwickelten Diafilm in der Kamera, als “Projektionslampe” wird ein Blitzgerät verwendet, das hinter der Kamera montiert ist.

Video-Ausschnitt

Video-Ausschnitt

…heißt es im entsprechenden heise-Artikel. Am besten einmal das Video angucken, ich bin echt beeindruckt – der Mao-Gag ist ein echt guter Lacher:

Auf sein Bild auf dem Platz des himmlischen Friedens hat der Fulgurator eine Friedenstaube auf das Mao-Portät projeziert :-)
Also, ich würde auch ein bissel verwirrt gucken, wenn das geschossene Bild irgendwas was anderes zeigt…

Hier das Video:

YouTube Preview Image

Was haltet ihr von der Erfindung?

Passend zum Thema:

Tags: ···

2 Kommentare bisher ↓

  • xida

    Irgendwie erinnert mich das an die Guerillia-Aktion in Second Life, wo damals fliegende Penisse um Anchie Chung flatterten. Leute, die eine gewisse Macht haben und sich in Kopplung an diese Öffentlichkeitswirksam präsentieren wollen, kann man damit ganz schön ärgern. Dieser Fulgurator ist jedenfalls ein mächtige Waffe, weil man damit Bilder und somit Meinungen beeinflussen kann.

    • Marc

      Diese Beeinflussung/Manipulation ist auf jeden Fall interessant. Ich denke, wen von diesem Gerät weitere auf den Markt kommen, wird über lang oder kurz auch ein Prozess folgen. Das wird dann wirklich interessant…

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