Fotos sind etwas sehr mächtiges. Oft halten sie einen ganz besonderen Moment fest, sind verbunden mit einem eindrucksvollen Schicksal.
Gestern habe ich zufällig auf Wikipedia den Artikel über die Aufstellung der Pressefotos des Jahres gefunden (World Press). Drei von ihnen sind mir im Kopf hängen geblieben. Sie zeigen Kinder.
In solchen Momenten bemerkt man immer wieder, wie gut es einem geht:
Die Hand eines verhungernden afrikanischen Jungen in der eines gut genährten, weißen Missionars, aufgenommen im April 1980 in Uganda.
Die Leiche eines Kindes, das bei der Chemiekatastrophe im indischen Bhopal getötet wurde.
Omayra Sánchez starb nach 60 Stunden, in denen sie in einem Schlammloch eingeklemmt war.
Bei solchen Fotos wird man auch bewusst, dass ich viel mehr tun kann und sollte, für Menschen in den anderen Ecken dieser Welt. Und besonders für die Kinder.
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xida
sagte am 20. Februar 2010, 14:21 UhrSehr schockierend.
Sven
sagte am 20. Februar 2010, 14:41 UhrIch weiß nicht ob ich die Bilder jetzt unbedingt sehen wollte, ist echt traurig und schockierend so etwas zu sehen.
Miki
sagte am 23. Februar 2010, 19:46 UhrDu meine Güte! Was denkt ein sterbendes Kind, wenn es fotografiert wird? Für mich ist das Leichenfledderei! Wenn es doch etwas bewirken würde!!! Ich bin schockiert!