[GREGEL DOT COM]
GREGEL DOT COM

Misshandelt sie im Namen des Herrn

Abgelegt unter MyWEB | 3 Kommentare (Trackback)

Ein Kommentar unter dem Video trifft es irgendwie am besten:
Man kann gar nicht soviel essen wie man kotzen könnte.

Screenshot YouTube: Pressekonferenz Ettal

Ok, versuchen wir sachlich und objektiv zu bleiben – und nicht direkt zu polarisieren. Der Herr im YouTube-Screenshot ist Johannes Bauer, ich hatte das geteilte Vergnügen ihn gestern in den Nachrichten zum ersten mal kennen zu lernen. Dort gab er zu, Kinder brutal körperlich misshandelt zu haben.

…nicht nur mit der Hand, beispielweise auch mit einem Bügel den Hintern versohlt. Es tut mir leid… und…

Und was, Arschloch? war da so mein erster Gedanke. Aber ich will ja sachlich bleiben.
Es tut ihm schonmal leid. Ist ja ein minimaler Anfang. Und den Mut vor die deutschen Fernsehkameras zu treten und Abends über die Wohnzimmer-TV-Scheiben zu flimmern, muss man erstmal aufbringen.

Heute lese ich aber diesbezüglich

Einen Anlass, sein Amt niederzulegen, sieht er nicht: “Vergebung muss möglich sein.”

Irgendwie habe ich diese Vergebung wohl bisher immer falsch verstanden. Ich dachte, die Opfer vergeben ggf. dem Täter. Neu ist für mich in der Tat, dass man für sich selber die Vergebung beschließen kann.
Gut für ihn und seinesgleichen, dass der Staat schon nach zehn Jahren vergibt. Oder besser: vergisst.

Hier der Nachrichten-Mitschnitt – der Pater spricht ab 1:16

YouTube Preview Image

Passend zum Thema:

Tags: ···

3 Kommentare bisher ↓

  • frank

    Und? Es wird einschlafen…Ein paar Tage noch, vielleicht Wochen, dann kräht kein Hahn mehr danach… Die Patres werden in nächster Zeit anderswo Druck ablassen (müssen), nach aussen etwas intensiver als Saubermänner auftreten und das war es dann… Konsequenzen wird es keine haben, diese …. Menschen haben Narrenfreiheit.

  • Matt

    Ich hörte wie jemand sagte: Ob der Gedanke, dass er dafür in die Hölle kommt, ihn bis in seine Träume begleitet?

    Für solche Arschlöcher gibt es nur ein Mittel: Kastration.

  • S. Meyer

    Mir ist nach den aktuellen Mißbrauchsfällen irgendwie die Internet-Zensur in den Sinn gekommen. Mit Stopp Schildern sollte der Surfer vor dem betreten gefährlicher und verbotener Seiten gehindert werden.

    Das in Kirchen oder anderen Einrichtungen Kinder mißbraucht wurden und auch weiterhin werden ist seit Jahrzehnten bekannt. Das die Kirche die Vorgänge unter den Tisch kehrt ist ebenfalls keine unbekannte Tatsache.

    Warum gibt es hier nicht mal ein Stoppschild ? Warum zieht der Staat weiterhin für die Kirchen die Steuer ein. Wenn in einer anderen “gemeinnützigen Organisation” Gelder veruntreut werden, wird die Bude zugesperrt, aber Kindesmißbrauch in Kirchen scheint irgendwie ein Thema zu sein das wohlwollend in Kauf genommen wird und auch jetzt ist die Überlegung nur ob man die Verjährungszeit nach oben setzt anstatt mal gründlich aufzuräumen.

    Am besten ein Stoppschild davor aufstellen, das zwischen 12-13 Uhr und 20-22 Uhr der Eintritt verboten ist, da die Patres auch mal Zeit für Ihr Privatvergnügen brauchen.

    Finde nur ich es zum kotzen, dass 60 Millionen Deutsche unter Generalverdacht gestellt werden und auf Verdacht zensiert werden, während real existierende – meiner Meinung nach gefährdete Tätergruppen – unter dem Deckmantel der Keuschheit Ihre Neigungen fast ungestraft ausleben können ?

    Sicherlich soll man nicht verallgemeinern, aber ich habe noch nie davon gehört, dass in der Zunft der Bäcker oder Friseure eine ebenso hohe Anzahl von Mißbräuchen stattfinden wie unter dem Deckmantel der Kirche

Los geht's, jetzt Dein Kommentar...

(Warum Pflicht?)

Hinweis: SEO-Kommentare landen im Spamordner. Bitte beachte die Datenschutzerklärung vor dem Absenden deines Kommentars - denn durch das Senden akzeptierst du sie. Keine Sorge, dort steht nur das, was der Gesetzgeber im 21. Jahrhundert verlangt. Ich bin einer der Guten.

Top