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Ich bin gerade über ein Zitat des obersten Hüters der Herde, Papst Benedikt XVI, gestolpert. Bei einem Besuch in Portugal erklärte dieser die Abtreibung sowie die homosexuelle Ehe zu den heimtückischsten und gefährlichsten Dingen dieser Zeit.

Neugierig geworden, habe ich ein wenig nach Zahlen bzgl. des Anteils homosexueller Priester in der katholischen Kirche gesucht – gefunden habe ich einen Artikel auf SPON aus dem Jahr 2005, ein Interview mit dem Jesuit und Psychotherapeut Hermann Kügler:

Richtig ist sicher, dass die katholische Kirche die größte transnationale Schwulenorganisation ist. Glaubwürdige Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 20 Prozent der römisch-katholischen Priester homosexuell sind – was nicht heißt, dass sie diese Neigung auch ausleben.

Was der Papst wohl dazu sagt?

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10 Kommentare zum Artikel

  • Miki

    Was? Nur 20% ? Aber gefühlte 87 %, oder?
    Ich halte die Kirche allgemein für überholt, schon immer zur Volksverdummung und Disziplinierung (miss-)gebraucht und Dinge wie “predigen Wasser- saufen Wein” kommt ja auch nicht von ungefähr. Wenn ich mir mal alte Kirchen ansehe, die Akkustik und alles.. und dann an den Stand der “Technik” von früher denke, wo Musik nicht aus dem Radio kam oder sonstwie konserviert werden konnte…da war diese Tatsache schon Macht…
    Und wahrscheinlich war das, was heute “Missbrauch” ist, ganz normal, es gibt ja sogar Kirchenfenster, wo ein kleiner Junge in optimaler Höhe vor dem Priester (?) kniet…woher kommt eigentlich der Begriff “Schweinepriester”???

  • Luigi

    Ich glaube es sind eher mehr schwule Priester unterwegs, was ich nicht schlimm finde. Jeder soll so leben und lieben wie er will. Problem ist nur das diese Priester durch die antiquierte Einstellung der Kirche dazu getrieben werden ihre Sexualität ausleben, in dem sie Messdiener oder andere Jungs zum Sex zwingen.

  • Horst Schulte

    Ich halte die Kirche allgemein für überholt, schon immer zur Volksverdummung und Disziplinierung (miss-)gebraucht und Dinge wie “predigen Wasser- saufen Wein” kommt ja auch nicht von ungefähr.

    Ach ja. Und was ist mit Caritas oder Diakonie? Oder vielen anderen kirchlichen Einrichtungen? Was wäre mit denen, die auf die Hilfe solcher Einrichtungen angewiesen sind? Würden wir im Rahmen irgendwelcher Charity-Popanz-Veranstaltungen irgendwelcher Geldsäcke solche permanenten Leistungen kompensieren können? Wohl eher nicht. Die Ablehnung, die insbesondere der kath. Kirche entgegenschlägt, kann ich zum Teil verstehen. Aber sie in dieser Form “abzuschreiben” geht schon verdammt weit und zeigt eigentlich, dass sich der Konsequenzen ihrer Sprüche gar nicht bewusst sind.

  • Miki

    @Horst Schulte
    war klar, dass sowas kommt… die Caritas ist übrigens ein ganz normales Wirtschaftsunternehmen, Betreiber diverser sozialer Einrichtungen, sicherlich keine schlechte Sache… aber verschenken tun die nix (und die Krankenschwestern sind ganz sicher keine guten Verdiener, um mal ein Beispiel zu nennen…) Es wird immer alles unter Nächstenliebe verbucht, dabei funktionieren die Pflegeeinrichtungen zum Beispiel genauso wie die von jedem anderen Träger….
    Es gibt auch viele Menschen, die “ohne Kirche” gutes tun… und die sind für mich glaubwürdiger, weil sie keine überteuerten “Würden”träger unterhalten müssen….

  • Horst Schulte

    Wahrscheinlich bin ich im Grunde meines Herzens ein Reaktionär, dabei hatte ich mich immer für einen eher fortschrittlichen, um nicht zu sagen progressiven Menschen gehalten. Gut, dass ist schon etwas länger her (war so in den 70ern), aber mich stört es bei aller Kritikwürdigkeit an der Kirche, dass sie seit Monaten niedergeschrieben wird. Muss wohl mein Harmoniebedürfnis sein.

  • Miki

    @Horst Schulte
    Ich kann dich schon verstehen, immer wenn einer anfängt, hauen auch alle anderen mit drauf. Bei mir ist es anders, ich hab schon viel länger , nein, schon immer…eine schlechte Meinung von der Kirche… bzw. wie der gute Wille vieler Menschen unter diesem falschen Deckmäntelchen der Nächstenliebe und mittels der Verbreitung grotesker Lügen ausgenutzt wird.

  • Horst Schulte

    @Miki: Nur, was könnte an deren Stelle treten? Privates Engagement wird für das Elend auf der Welt wohl nicht ausreichen. Aber in einer Hinsicht sind wir auf jeden Fall einig: Die Kirche muss sich grundlegend ändern. Wenn sie das nämlich nicht tut, wird sie existenzielle Probleme bekommen – wenn sie diese nicht bereits längst hat.

  • Miki

    Ich habe den Eindruck, die ganze Welt ist derzeit in völliger Schieflage. Da ist die kath. Kirche sicher nicht Problem 1. Ich bin dafür, dass die Theorie der Wiedergeburt propagiert wird (egal ob’s stimmt) ;-) aber vielleicht würden die Menschen dann besser mit “sich” und der Welt an sich umgehen. ….

  • dimido

    Mir ist es egal, ob Priester Schwul, Heteo oder NoSex sind. Hauptsache sie sind Glücklich und halten sich an die Gesetzte unseres Landes.

    Sie können wegen meiner auch von Sexarten träumen, die ich nicht für gut heißen würde! Hauptsache Sie behalten ihre Hände und Gedanken für sich!

    Wenn das das Wort zum Sonntag wäre, wäre die Kirche schon tot ;)

  • 67undneuinderKatholischenKirche

    Wir reden hier über Persilscheine innerhalb der Katholischen und das ist mir ganz wichtich auch in der Ev.Kirche. Pfarrer sollen Die Ehe unter Mann und Frau befürworten und als selbstverstänlich verkünden. Selber nehmen sie sich die Freiheit herraus in einem gleichgeschlechtlichen Verhältnis zu Leben. Mit der Annahme der Pristerweihe haben sie sich dazu bekannt Die Ehe zu schützen und je nach Konfession entwerder im Zöllibat oder in einer Ehe zwischen Mann und Frau zu wählen. Alles andere ist wiedersinnig und dem Verständnis der großen Kirchen zuwieder und schadent.
    Hatten die Männer früher Ängste bei der Einführung neuer atraktiver Pfarrer um die Treue ihrer Frauen, geht die Geschichte heute genau anders rum “Ich heiße Andi, ich bin dein neuer Pfarrer und wie geht deine Hose auf?

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