[GREGEL DOT COM]

Mit jedem Tag, der seit der NRW-Wahl vergeht, könnte ich immer heftiger mit dem Kopf schütteln über das Gebaren der Politiker.

Ja, ich würde gerne eine Frau Kraft als Ministerpräsidentin sehen. Aber der Wahlgewinner ist die CDU – nimmt’s einfach hin! Ob mit einer Stimme mehr oder mit einer Million, gewonnen hat nur einer! Daher finde ich es soooo sinnlos, über diesen Posten zu diskutieren. Das ist anscheinend das Spezialgebiet der SPD – sich bockig stellen wie ein kleines Kind.
Gut, Schröder hat es ja vorgemacht, damals nach der Bundestagswahl. Als er Stimmen von CDU und CSU auseinanderrechnen wollte, um sich so zum Gewinner zu erklären.

Wird man durch sowas ernst(er) genommen? Nein!

Die Parteien und Politiker sollten sich mal langsam daran gewöhnen, dass die Zeit der 2-Parteien-Koalition vorbei ist – und sich mit den anderen, kleinen Parteien an einen Tisch setzen.
Ich bin gespannt, ob tatsächlich Neuwahlen kommen. Falls ja, wird die Wahlbeteiligung sicher nochmals in den Keller gehen. Und ganz ehrlich – wenn an diesem Sonntag dann die Sonne scheint, dann überlege ich es mir auch noch dreimal, ob ich das Spiel der bockigen Kinder mitspiele.

Ein klitzekleines bisschen Hoffnung besteht ja noch, dass rot-schwarz unter einem schwarten Ministerpräsidenten, der nicht Rüttgers heißt, koalieren. Aber auch dabei das Problem:
Da die politischen Forderungen mal so gar nicht zusammen passen, werden beide Parteien nur verlieren können.

Ich frage mich, wieso keiner über Rot-Grün-Gelb redet. Für die FDP könnte dies eine Chance sein. Als Partei, die knapp an den 5% kratzt, sollte man den Ball sowieso flach halten. Könnte aber gleichzeitig einige eigene Ideen und Vorstellungen einbringen und gleichzeitig zeigen, dass man bereit ist Verantwortung zu übernehmen.
Aber nein… sowas lernt man erst nach dem Kindergarten.

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2 Kommentare zum Artikel

  • Sven

    Sven

    Hach, ich glaube das die SPD nur nicht den Rüttgers das Amt geben wollen und das finde ich auch in Ordnung. Rüttgers wurde abgewählt und das muss er einsehen. Und wenn wir ganz ehrlich sind. Die Linken (ich zähle die Grünen noch dazu) sind inzwischen in vielen Gebieten in der überzahl, können aber nicht regieren, weil man sich nicht einigen kann mit der Linkspartei zusammen zu arbeiten. Und wenn man das als SPD nicht kann, weil man dann vielleicht ein wenig was von seinem Wahlprogramm umsetzen müsste, dann hat die SPD auch nicht das recht in der Führungsrolle der Regierung zu stehen und dann müssen sie entweder mit der CDU zusammen arbeiten, oder es wieder zu Neuwahlen kommen lassen, wo dann die CDU wieder Gewinnen wird.

  • xida

    xida

    Die Zeit der “hessischen Verhältnisse”, wo Koch und Ypsilanti ….. na ihr wisst schon….. fand ich gar nicht so schlecht.
    In dieser Zeit ist auch regiert worden.

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